GymAesthetics 12 Tipps für den perfekten Po

Leider hat nicht jede Frau von Natur aus die perfekten Gene und einen weiblich geformten Körper. Vor allem der Po ist für viele Frauen eine Problemzone. Rund, knackig und fest sollte er am besten sein. Jedoch gibt es eine gute Nachricht: Jede von euch kann sich ihren Wunsch-Po antrainieren! Was ihr dafür tun müsst erfahrt ihr hier.


Grundregeln für einen knackigen Po:

Vorbereitung

Um ein effektives Training absolvieren zu können, solltest du ausgeschlafen sein und genug Energie haben. Vor dem Training eignet sich eine Mahlzeit mit schnell verwertbaren Proteinen und Kohlenhydraten. Achte allerdings darauf, dass du genug Zeit zum Verdauen hast! Außerdem solltest du auf keinen Fall planlos ins Fitnessstudio gehen und einzelne Geräte willkürlich durchprobieren. Natürlich kannst du immer wieder mit neuen Übungen Reize setzen, jedoch solltest du dir schon vorher überlegen, was du genau am jeweiligen Tag trainieren möchtest, damit du dich nicht verlierst.

 

Ziele setzen

Um die nötige Motivation zu haben, solltest du dir regelmäßige Ziele setzen. So forderst du deinen Körper immer wieder aufs Neue heraus und langweilig wird dein Training garantiert auch nicht! Hast du im letzten Training alle deine Sätze mit voller Wiederholungsanzahl ausgeführt, nimm dir für dein nächstes Training mehr Gewicht vor. Oder teste doch mal dein Maximalgewicht aus, wenn du schon sicher genug in deinem Training bist.

 

Regelmäßiges Training

Um Erfolge zu erzielen, solltest du deinen Po regelmäßig trainieren, am besten mit zwei unterschiedlich gestalteten Trainingstagen pro Woche. Den ersten Tag solltest du deiner ganzen Beinmuskulatur widmen, am zweiten Tag fokussierst du dann deinen Po. Um deinen Hintern mit jedem Training aufs Neue zu reizen, solltest du ihn abwechslungsreich und aus möglichst vielen Winkeln trainieren. Unsere Top Übungen erklären wir dir später.

 

Schwächen ausgleichen

Du trainierst beim Bizepstraining mit Kurzhanteln jede Seite einzeln? Warum nicht auch im Beintraining? Jeder von uns hat eine schwächere und eine stärkere Seite. Um diese Differenzen auszugleichen, solltest du auch deine Beine einzeln reizen. Besonders gut eignet sich das vor allem für Anfänger bei der Beinpresse, Beinbeuger und Beinstrecker. Durch einseitiges Training kannst du dich besser auf eine saubere Ausführung der Übung konzentrieren und trainierst somit effektiver.

 

Cardio

Auch wenn das Ausdauertraining bei vielen nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen gehört, wirst du darauf nicht verzichten können. Vor allem Frauen nehmen an den Beinen und Hüften schneller zu. Cardio-Training kann helfen, das ungewünscht Fettpolster schneller verschwinden zu lassen. Dafür musst du keine Stunden auf dem Laufband verbringen – kurze, knackige HIIT Einheiten eignen sich perfekt dafür. Eine effektive Alternative zum Laufband sind der Stepper oder der Stairmaster.



GymAesthetics 12 Tips für den perfekten Po - Training

Genug Theorie - jetzt wird trainiert!

Kniebeugen

Der Klassiker unter den Übungen für einen straffen Hintern sieht zwar ziemlich leicht aus, erfordert aber einen exakten technischen Bewegungsablauf, den man erlernen muss. Eure Fußstellung sollte etwas mehr als schulterbreit sein und die Fußspitzen leicht nach außen rotiert. So verhindert ihr, dass die Knie beim Beugen nach innen fallen und eure Kniegelenke beschädigen. Schaut bei der Ausführung nicht nach unten oder überstreckt den Hals bei der Aufwärtsbewegung, sondern haltet Euren Blick gerade. Ein Fixpunkt für die Augen kann Euch dabei helfen den Blick geradeaus zu halten. Außerdem ist es besonders wichtig, dass ihr auf einen geraden Rücken achtet. Ihr benötigt eine enorme Körperspannung, besonders im Hüft- und Rumpfbereich: Zum einen, damit der Bewegungsablauf sauber wird und zum anderen, damit Ihr die Kontrolle nicht verliert sobald Ihr irgendwann mit höherem Gewicht beugt. Dadurch gewinnt Ihr an Stabilität im gesamten Körper und habt dadurch auch Vorteile bei anderen schweren Übungen. Eure Gesäßmuskulatur sollte während der Bewegung immer angespannt sein. Kniebeugen können ohne Gewicht, mit einer Stange oder mit Kurzhanteln ausgeführt werden.

 

 

Ausfallschritte

Die Ausfallschritte sind auch eine sehr intensive Übung für den Po, da du die Beine isoliert trainierst. Du startest mit einem schulterbreiten Stand und je einer Kurzhantel in der Hand. Dein Blick geht gerade nach vorne. Nun beginnst du mit einem großen Schritt nach vorne, sodass dein vorderes Knie im rechten Winkel ist und dein hinteres Knie knapp über dem Boden ist. Dein Gesäßmuskel bleibt dabei angespannt. Während du dein vorderes Bein wieder zurück zur Ausgangsposition nimmst, atmest du aus. Nun wiederholst du die Übung mit dem anderen Bein. Achte darauf, dass dein Oberköper während der gesamten Übung gerade und durchgestreckt bleibt. Die Kurzhanteln bleiben stets neben deinem Körper. Alternativ kannst du dir auch eine Strecke oder einen Gang im Fitnessstudio suchen und diesen auf und abgehen, anstatt das vordere Bein immer wieder zurückzuziehen.

 

 

Kreuzheben

Eine weitere, unverzichtbare Grundübung ist das Kreuzheben. Sie stärkt Oberschenkel, Po und den unteren Rücken. Allerdings ist Kreuzheben eine sehr anspruchsvolle Übung, bei der viel falsch gemacht werden kann. Achte als Anfänger bitte darauf, dass dir ein erfahrener Sportler bei deinen ersten Ausführungen über die Schulter schaut! Du stellst dich schulterbreit vor die Langhantel und umgreifst sie etwas weiter als schulterbreit im Wechselgriff, sodass deine Arme nicht an deine Knie stoßen. Während der ganzen Übung ist dein Rücken in einem leichten Hohlkreuz, der Kopf bildet die Verlängerung der Wirbelsäule und ist somit starr nach vorne gerichtet. Dein Rumpf ist angespannt. Nun gehst du in die Hocke. Beim Aufrichten führst du die Langhantel entlang deiner Beine nach oben. Die Kraft kommt hierbei aus dem unteren Rücken und deinen Beinen. Achte darauf, dass du die Langhantel nicht mit Schwung, sondern langsam und gleichmäßig bewegst. Beim Aufrichten atmest du aus. Bist du in der aufrechten Haltung angekommen, ziehst du deine Schultern nach hinten und deine Hüfte minimal nach vorne. Anschließend schiebst du die Schultern wieder nach vorne, ziehst die Hüfte zurück und beginnst, die Hantel langsam wieder abzulassen. Ob du das Gewicht nach jeder Ausführung kurz absetzt oder kurz bevor du den Boden berührst mit der nächsten Wiederholung beginnst, ist ganz dir überlassen. Hauptsache, du bist während des ganzen Bewegungsablaufes permanent unter Spannung. Eine Alternative zum „normalen“ Kreuzheben mit Fokus auf den Po ist das Kreuzheben mit gestreckten Beinen. Achte darauf, dass du deinen Po nach hinten schiebst und deine Knie beinahe durchgestreckt bleiben. So beanspruchst du vorrangig die hintere Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur.

 

 

Hip Thrusts

Die wohl effektivste Po-Übung sind Hip Thrusts, da du hier deinen Gesäßmuskel isoliert trainieren kannst. Anfänger sollten mit der Übung auf einer Matte beginnen: Lege dich auf den Rücken, winkle deine Beine an, stelle die Füße dabei hüftbreit ab und drücke deine Hüfte nach oben. Fokussiere dich darauf, dass du ausschließlich aus deinem Po drückst. Ist dir die Übung so zu leicht, lege dir eine Gewichtsscheibe auf die Hüfte. Fortgeschrittene können einen Schritt weitergehen, und sich eine Langhantel mit entsprechendem Gewicht nehmen. Hierfür legst du deine Schultern auf einer Flachbank ab und platzierst eine Langhantel auf deiner Hüfte. Der Bewegungsablauf ist der gleiche: Drücke die Langhantel aus deinem Po nach oben, bis deine Knie einen 90Grad Winkel bilden, halte kurz die Spannung und senke deinen Po wieder ab – ohne die Spannung zu verlieren.

 



GymAesthetics 12 Tipps für den perfekten Po - Nicht aufgeben!

Nicht aufgeben!

Bevor du mit deinem Training beginnst, solltest du dir allerdings über Folgendes bewusst sein:

 

 

1. Gib dir selbst Zeit!

Nichts passiert von heute auf morgen. Dein Körper braucht Zeit, deine neuen Trainingsreize zu verarbeiten und Muskeln aufzubauen. Auch dein Fettpolster wird nicht von heute auf morgen verschwinden. Sei geduldig mit dir und bleib am Ball – es wird sich lohnen!

 

2. Dein Po sieht immer noch nicht aus wie der von Jen Selter?

Jede Genetik ist anders, du kannst also nicht auf ein bestimmtes Ziel hinarbeiten und erwarten, dass dein Po bald exakt aussehen wird, wie der eines Supermodels. Aber ! du kannst das Beste aus deiner Genetik machen und dir deinen perfekten Po antrainieren.

 

3. Für deine Gene kannst du nichts.

Du kannst nicht bestimmen, wo du zuerst Fett verlierst und wie sich dein Körper mit der Zeit entwickeln wird. Daran sind leider ein weiteres Mal die Gene Schuld. Jedoch kannst du mit der richtigen Ernährung, regelmäßigen Cardio- und Krafteinheiten deinen Körper gut in Form bringen und straffen

 

Jetzt liegt es an dir! Mit unseren Tipps bist du selbst die letzte Hürde auf dem Weg zu einem knackigen Po. Also worauf wartest du? Los geht's!